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KI smart bewerten

  • Autorenbild: Sven Wilms
    Sven Wilms
  • 21. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 22. Aug.

„Einfach mal mit KI starten“ ist zu Beginn der KI-Reise sicher ein gutes Credo. Wer jedoch über prototypische Anwendungen hinaus will und die ersten KI-Erfolge skalieren möchte, sollte die breitflächige KI-Implementierung auch strategisch angehen.


Generell erwarten Unternehmen die folgenden Vorteile durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz:

  • Kosteneinsparungen

  • Umsatzwachstum

  • Effizienzsteigerungen

  • Steigerung der Kundenzufriedenheit

  • Innovationssprung


Der Einsatz eines KI-Chatbots im externen Kundenservice kann potenziell all diese erwarteten Vorteile realisieren, wie das folgende quantitative Beispiel verdeutlicht:


Ein mittelständisches Unternehmen mit 100 Mitarbeitern hat ein Service-Team mit 5 FTEs. Für die Automatisierung von Service-Anfragen soll ein KI-Chatbot implementiert werden, der:

  • einfache Kundenanfragen selbstständig beantwortet 

  • die interne Wissensdatenbank für Service-Mitarbeiter besser durchsuchbar macht 


Die anfallenden Kosten belaufen sich im ersten Jahr auf ca. 20.000 Euro im Jahr, und in den Folgejahren auf ca. 17.000 Euro. Die Mitarbeiterkosten im Service betragen ohne Automatisierung ca. 300.000 Euro im Jahr. Bei einer Automatisierung von 30% der Service-Anfragen, kann das Unternehmen 1,5 FTEs einsparen bzw. anderweitig einsetzen und so im Service 90.000 Euro jährlich einsparen. Das bedeutet, dass sich die KI-Implementierung bereits im ersten Jahr amortisiert. 


Auch im internen Wissensmanagement setzt das mittelständische Unternehmen aus dem vorherigen Beispiel auf KI, um Prozesse effizienter zu gestalten. Zwar lässt sich der Return on Investment (ROI) hier nicht so exakt berechnen wie im Kundenservice, dennoch ist eine überschlägige, quantitative Einschätzung möglich:


Wenn alle 100 Mitarbeitenden täglich – konservativ geschätzt – 10 Minuten Zeit durch den Einsatz eines KI-Chatbots oder CompanyGPTs  einsparen, etwa durch den schnellen Zugriff auf Richtlinien, Prozesse, Anleitungen oder wieder-verwendbare Textbausteine, ergibt das einen jährlichen Produktivitätsgewinn von rund 3.600 Stunden. Bei einem internen Stundensatz von 40 Euro entspricht dies einem Wert von rund 145.000 Euro, der für andere Aufgaben genutzt werden kann.


Für den KI-Erfolg sind die Priorisierung von Use Cases, aussagekräftige ROI-Bewertungen sowie das technische Setup bzw. der Einsatz einer geeigneten KI-Plattform entscheidend. Unternehmen, die für ihre KI-Automatisierungen unterschiedliche Lösungen einsetzen, zahlen nicht nur mehr, sondern benötigen auch deutlich mehr Zeit, um ihre Prozesse neu auszurichten. Mit der aiSuite von Kauz.ai und der KI-Plattform unseres Technologiepartners Empolis erhalten Sie dagegen Best-in-Class-KI-Tools für Daten-, Chatbot- und Agentenmanagement auf einer Plattform. Diese werden laufend um neue wertschöpfende KI-Methoden erweitert und vereinfacht und erweitern die Einsatzmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz in Unternehmen.


Unternehmen, die künstliche Intelligenz als wirtschaftlichen Wachstumstreiber ernst nehmen, beginnen oft mit Pilotprojekten und erweitern diese schrittweise. Durch die Einführung einer zentralen KI-Verantwortung – etwa in Form eines KI-Managers – kann aus interdisziplinären Projektgruppen eine nachhaltige Professionalisierung entstehen. So entwickeln sich erste Schulungen in einzelnen Abteilungen zu einer unternehmensweiten, alltäglichen Nutzung von KI-Tools. Die folgende Übersicht zu KI-Reifegraden hilft dabei, auch zu Beginn der KI-Reise die mögliche Organisation der Zukunft vor Augen zu behalten.

KI Reifegrade
KI Reifegrade

Die Einführung von KI erfordert in jeder Phase der organisatorischen Reife Offenheit und Bereitschaft zur Exploration. Der Erfahrungsaustausch zwischen KI-Anwendern innerhalb von Unternehmen spielt dabei eine zentrale Rolle – er fördert Kreativität, Lernfähigkeit und die kontinuierliche Weiterentwicklung im Umgang mit neuen Technologien.


Ein Plattformanbieter wie zum Beispiel unsere Technologiepartner Empolis aus Kaiserslautern und Kauz.ai aus Düsseldorf, die neue KI-Funktionen nicht nur bereitstellen, sondern sie auch transparent und regelmäßig kommunizieren, leisten einen entscheidenden Beitrag zur Etablierung einer kontinuierlichen Lernkultur. In Zeiten rasanter technologischer Entwicklungen ist genau diese Lernfähigkeit ein zentraler Wettbewerbsvorteil.


 
 
 

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