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  • Sven Wilms

So bilden Sie eine virtuelle Lern- und Teamkultur

Mit der Veränderung unserer Arbeitswelt müssen sich auch Strukturen und Verhältnisse unter den Mitarbeitern, Arbeitsweisen und mentale Einstellungen in vielen Bereichen des unternehmerischen Alltags ändern. Oft ist es sinnvoll, im Sinne dieses Kulturwandels mit einem Marketing-Blick auf die Dinge zu schauen. Wir geben Tipps, wie Ihr Unternehmen erfolgreich eine neue Lern- und Teamkultur aufbauen kann:


  • Zuallererst: Machen Sie eine Bestandsaufnahme: An welchem Punkt stehen Sie, zum Beispiel mit Blick auf digitales Arbeiten und Lernen? Welche Unternehmens- und Lernziele wollen Sie erreichen, in welchem Umfeld bewegen Sie sich, wo liegen Ihre Herausforderungen?

  • Bei allen Plänen, die Sie hegen: Beziehen Sie Ihre Belegschaft von Beginn an gut mit ein, denn kultureller Wandel bedarf einer Änderung im Mindset, in der Führung sowie organisationaler Struktur.

  • Holen Sie dabei alle Abteilungen an Bord – das ist zum Beispiel neben der Personal-abteilung die IT.

  • Besprechen Sie mit allen Beteiligten, was sie sich zum Beispiel unter den Themen agiles Arbeiten und virtuelles Lernen vorstellen und was sie dafür nach eigenem Empfinden brauchen. Geben Sie ihnen auch Wissen an die Hand, welche Auswirkungen diese Themen haben können.

  • Beziehen Sie die Wünsche und Anforderungen Ihrer Mitarbeiter in die Prozesse ein, etwa nach Homeoffice-Tagen oder flexibleren Arbeitszeiten. Natürlich müssen Sie sicher an der einen oder anderen Stelle Kompromisse machen – wichtig ist es, Commitment zu schaffen.

  • Schenken Sie Ihren Mitarbeitern einen Vertrauensvorschuss, motivieren Sie sie, eigenverantwortlich, offen und kreativ zu arbeiten, eigene begründete Entscheidungen zu treffen – durchaus auch mit Budgetverantwortung. Sie werden es Ihnen mit ent-sprechenden Leistungen danken.

  • Das Lernen und das Finden der individuell produktivsten Arbeitsweise sind nur von Erfolg gekrönt, wenn bei der Umsetzung – bis zu einer gewissen Phase – auch Fehler gemacht werden dürfen.

  • Besprechen Sie derartige neue Ziele und Möglichkeiten, wie Ihre Mitarbeiter ihre individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen gewinnbringend und aus Überzeugung (!) einsetzen wollen, offen und transparent. Dafür eignen sich individuelle Gespräche deutlich besser als ein fest umrissenes Jahresgespräch.

  • Statt Standard-Lösungen sind zunehmend wieder individuelle Lösungen im Arbeitsalltag gefragt. Versuchen Sie deshalb nicht, alle Mitarbeiter nach demselben Muster zu behandeln, sondern eher nach ihren speziellen Fähigkeiten, Potenzialen und Bedürfnissen, nach ihrem Kontext im Unternehmen.

  • Haben Sie alles, was Sie brauchen, probieren Sie die neuen Arbeitsweisen in einem Projekt aus – Sie werden schnell feststellen, wo die Prozesse nach Ihren Vorstellungen funktionieren und an welchen Schrauben Sie anderweitig noch drehen müssen.

  • Geben Sie sich und Ihren Mitarbeitern Zeit, sich den vereinbarten Zielen entsprechend zu entwickeln.

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