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  • Sven Wilms

Intelligenz verstehen

Aktualisiert: 24. Juni 2019


Künstliche Intelligenz wird in vielerlei Hinsicht diskutiert. Doch was bedeutet Intelligenz überhaupt und ist die Bedeutung von Intelligenz heute tatsächlich schon im Kontext einer „Künstlichen Intelligenz“ zu verstehen? Bobb Fischer die Schachlegende und Albert Einstein der Physiker. Zwei Hochintelligente Persönlichkeiten, die nicht unterschiedlicher hätten sein können.

Auch wenn das Verständnis von Intelligenz bis heute nicht eindeutig geklärt ist, spielt Intelligenz in eine große Rolle. Intelligenz beeinflusst unsere schulische und berufliche Laufbahn. Intelligenz ziehen wir heran, um zu klassifizieren und Erklärungen für verschiedene Umstände zu liefern.


Dazu wurde Intelligenz messbar gemacht. Der durchschnitte Intelligenzquotient liegt bei 100. Ermittelt wird dieser Wert aus einer Mischung unterschiedlicher Kompetenzbereiche wie z.B. zahlengebundenes Denken, Einfallsreichtum und Merkfähigkeit wobei sich hier die Tests und die Fokussierungen auch unterscheiden. Sie ahnen es sicher schon. Intelligenz eindeutig zu messen ist ein kompliziertes Unterfangen.


Intelligenz setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Die Basis bildet das genetische Erbgut. Dieser Grundstein setzt die Voraussetzungen für die Entwicklung der Intelligenz. Hinzu kommen Umwelteinflüsse, die die Entfaltung von Intelligenz erheblich beeinflusst. Diese Mischung ist das Resultat unserer Intelligenz. Zwei Menschen mit den gleichen erblichen Voraussetzungen entwickeln aufgrund unterschiedlicher Einflüsse, unterschiedliche Intelligenzen. Daraus können wir folgende Schlüsse ziehen: Intelligenz ist genetisch „programmiert“. Die Entwicklung dessen hängt von äußeren Einflüssen ab. Diese Einflüsse sind teilweise fremdgesteuert, zum Teil selbstbestimmt. Wir haben es hier mit Entscheidungen zu tun, die bestimmte Auswirkungen zur Folge haben und das Einflussverhalten beeinflussen.

Künstliche Intelligenzen sind auf den Zweck gerichtete, programmierte Algorithmen, die zum Ziel haben, intelligentes Verhalten automatisiert abzubilden und umzusetzen. Für die genetische Basis sind wir Menschen zuständig. Wir legen den Zweck der Intelligenz fest. Und auch Umwelteinflüsse (fremdbestimmt) beeinflussen die künstlichen Intelligenzen. Denn je nachdem welche Informationen aus der Umwelt (z.B. Maschinendaten) in das System gespielt werden, können auch andere Rückschlüsse gezogen werden.


Doch: Die Intelligenz ist beschränkt auf einzelne Bereiche, da diese „Intelligenz“ zweckgerichtet ist. Im Gegensatz zu uns Menschen reicht diese „Intelligenz“ (noch) nicht in Bereiche, für die die Intelligenz eigentlich nicht vorgesehen war. Die eigene Meinung, die zweckübergreifende Lernfähigkeit und Kompetenzen, die mathematisch nicht greifbar sind, die unsere Intelligenz aber in erheblichen Maßen auszeichnet, bleiben (vorerst) Privilegien des Menschen.

Und deshalb: Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung darüber, ob der Begriff „Künstliche Intelligenz“ seine Berechtigung hat oder nicht!