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  • Sven Wilms

Der Mensch und Künstliche Intelligenz – Konkurrenz oder Dreamteam?

Aktualisiert: 31. Mai 2019

Künstliche Intelligenz geht oft mit Bedenken und Unsicherheiten wie z. B. die Angst um den Arbeitsplatz einher. Doch der Mensch und seine Fertigkeiten können nicht gänzlich von Maschinen ersetzt werden. Nichtsdestotrotz werden Technologien wie KI unsere Arbeitswelt verändern.

Die Stärken von KI beispielsweise liegen in der Automatisierung von Prozessen. Das System erlernt Muster, welche bestimmte Prognosen erlauben. Hier folgt auf Input ein Output.

Aufgaben, die nicht dem klassischen Input Output Prinzip basieren, werden auch in Zukunft durch uns Menschen bewerkstelligt. Im Gegensatz zu automatisierten Prozessen sind diese Jobs durch bestimmte Soft Skills gekennzeichnet, die KI nicht leisten kann.


Die Zeitschrift „Forbes“ nennt folgende Soft Skills:

- Empathie und Kommunikation: Menschliche Emotionen wie z. B. unser Einfühlungsvermögen kann nicht von Maschinen erlernt werden.

- Kritisches Denken: Zwar gelingt es Maschinen treffsichere Prognosen zu treffen, es liegt aber an uns Menschen die Dinge kritisch zu hinterfragen und die Gabe des intuitiven Bauchgefühls zu nutzen.

- Kreativität: KI bildet Möglichkeiten – Menschen entwickeln kreative Lösungsvorschläge und kombinieren Handlungsoptionen.

- Strategie: Strategisches Vorgehen bedarf einer Menge unternehmerischen Gespürs und was uns Menschen vorbehalten ist.

- Technologiemanagement und -wartung: Roboter werden durch Menschenhand erschaffen. Daher ist der Mensch auch in Zukunft für die Entwicklung und Wartung dieser Technologien verantwortlich.

- Physische Fertigkeiten: Maschinen können z. B. sportliche Leistung erbringen. Über Fähigkeiten wie Emotionen oder Teamgeist verfügen Roboter aber nicht.

- Vorstellungskraft und Vision: KI können weder träumen noch Fantasien entwickeln. Freidenken ist ein Privileg des Menschen.


Sie sehen, KI kann ohne Frage einiges leisten. Sie wird unsere Arbeitswelt auch zweifellos verändern. Den Menschen ersetzen können diese Technologien allerdings nicht. Es liegt an uns ein Bewusstsein für die Stärken unserer Soft Skills zu bekommen und unsere Fähigkeiten weiterzuentwickeln, um für die Änderungen in der Arbeitswelt gewappnet zu sein.


Quelle: www.forbes.com