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  • Sven Wilms

Continental entwickelt Regeln für KI

Der zunehmenden Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Mobilität will Continental mit einem „Code of Ethics“ Rechnung tragen. Die Programmierung und Anwendung von künstlicher Intelligenz soll nach klaren ethischen Grundsätzen erfolgen. Intelligente Algorithmen spielen eine große Rolle in der Automobilindustrie, zum Beispiel beim autonomen Fahren. Als Technologieunternehmen sieht sich Continental in der Verantwortung, dass alle Produktentwicklungen sowie internen Prozesse im Einklang mit ethischen Normen stehen und die KI-Systeme ihre Schlussfolgerungen immer im Sinne der Gleichstellung treffen.

Der „Code of Ethics“ korrespondiert mit internationalen Regeln, etwa den EU-Richtlinien zum Umgang mit KI („Ethics Guideline for Trustworthy AI“). Er gilt für alle Standorte von Continental weltweit und soll als Orientierung für alle Kooperationspartner des Unternehmens dienen. Im Mittelpunkt des neuen Regelwerks stehen die Nachvollziehbarkeit von computerbasierten Entscheidungen sowie die Datensicherheit. Continental nennt in diesem Zusammenhang wichtige Fragen wie: Woher stammen die Daten? Welche Rechenschritte führen zu welchen Handlungen? Wie sind die Daten gesichert? Am Beispiel interner Prozessen im Personalwesen: Stehen Arbeitsvorgänge, bei denen künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt, im Einklang mit anderen Regelwerken von Continental, etwa zur Gleichstellung?


Damit greift Continental auf, was wir als Software Innovation Bridge schon lange fordern und auch Thema unseres Online-Zukunftforums "KI und VR aus Deutschland" war. Hier fand zum Beispiel der Vortrag vom Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) "KI und Moral" hohes Interesse.


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